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Es wäre so schön. Mit einem einfachen Klick könnte YouTube die ganze Online-Welt der Tagsezeitungen im Web verändern. Wäre es nicht praktisch, wenn jede Tageszeitung auf ihrer Webseite einfach einen Player integrieren könnte und passend zu jeder Story auch eines der unzähligen Videos von YouTube veröffentlichen könnte? Wer sich mal die Mühe macht und mit einem Juristen über dieses Thema redet, lässt das schnell sein. Denn schon in den Nutzungsbedingungen steht:

„You agree not to use the Website, including the YouTube Embeddable Player for any commercial use, without the prior written authorization of YouTube. Prohibited commercial uses include any of the following actions taken without YouTube’s express approval:

  • sale of access to the Website or its related services (such as the Embeddable Player) on another website;
  • use of the Website or its related services (such as the Embeddable Player), for the primary purpose of gaining advertising or subscription revenue

Wäre spannend zu wissen, wie die US-Anwälte reagieren, wenn Sie sehen, welche Schweizer Newsportale mit Banner-Werbung so alles YouTube-Videos syndizieren und neben ihren Artikeln integrieren.  Im vergangenen Jahr hat mich auch mal ein Jurist darauf aufmerksam gemacht, dass die „Terms of Use“ vieler Angebote im Web 2.0 eigentlich nur für den Gebrauch von Privatpersonen gemacht sind. Das heisst, dass sich Medienhäuser dann sowieso nicht auf diese „Terms of Use“ berufen können, wenn sie bei der Nutzung eines solchen Dienstes irgendwelche Copyrights verletzen. Zu Risiken und Nebenwirkungen bei Content-Syndizierung im Web 2.0 fragen Sie also besser den Anwalt ihres Vertrauens.

Trotzdem sollte YouTube nicht aus dem Blickwinkel von Tageszeitungsmachern verschwinden. In den USA haben die Verlage längst die Marketing-Power dieser Plattform erkannt. Wer seine eigenen Newsvideos zusätzlich noch über YouTube anbietet scheint einen echten Vorteil zu haben. Bei www.10000words.net gibt es eine schöne Übersicht von mehreren hundert Verlagen, die zu dieser Überzeugung gekommen sind:

youtube-map1www.10000words.net

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Was ist YouTube?

Manche Fragen stellt man besser nicht im Klassenzimmer: „Was ist YouTube?“ ist so eine Frage. Die Schüler würden einen nur auslachen. An der Kansas State University sieht das ganz anders aus. Dr. Michael Wesh hat aus der Frage „Was ist YouTube?“ einen gleichermassen lehrreichen wie unterhaltsamen Vortrag gebastelt. Der dauert mehr als 50 Minuten und schlummert deshalb schon einige Wochen in meinem Delicioius-Account. Fürs Wochenende oder einen regnerischen Abend kann ich den Streifzug durch die Geschichte der Videoplattform YouTube aber durchaus empfehlen.

YouTube-Video: An anthropological introduction to YouTube

PS: Wer über Google auf diesem Beitrag gelandet ist: Auch dieses Video kommt von der Webseite YouTube.

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Filme über Filme und an jedem klebt der verführerische Share-Button, mit dem sich das Video in die eigene Webseite integrieren lässt. Grundsätzlich wäre Youtube eine traumhafte Quelle für Journalisten um den Webauftritt der Tageszeitung aufzuwerten. Inzwischen gibt es fast kein Thema in der Online-Berichterstattung ohne einen passenden Beitrag auf der Videoplattform.

Wer jemals mit einem Medienrechtler über das Thema gesprochen hat, wird aber schnell vorsichtig. Wie andere Plattformen aus der Web 2.0-Ära arbeitet auch Youtbe mit Allgemeinen Nutzungsbedingungen , die kommerziellen Anbietern wie Verlagen nur wenig Spielraum zur Nutzung lassen.

Bei privaten Blogs, die nicht erfolgreich vermarktet sind, würden Juristen wahrscheinlich anders argumentieren. Doch hier spielt uns die Unternehmenspolitik in Schweizer Firmen einen Streich. Vergangene Woche war zu lesen, dass die Credit Suisse ihren Mitarbeiter den Zugang zu Facebook sperrt. Das ist grundsätzlich kein neues Phänomen, denn in anderen Schweizer Firmen wird der Zugang zu Blogs wie Blogwiese, Angeboten wie Mindmeister oder eben Youtube ebenfalls gesperrt.

Ich finde das in den meisten Fällen in Ordnung, denn Facebook und Fun-Videos gehören für den Grossteil der Schweizer eben nicht zu ihrem Job. Schwierig wird es nur, wenn immer mehr Blog-Posts an einem Youtube-Video aufgehängt werden. In der Büronutzung gibt es da bei einigen Lesern nur noch weisse Löcher und Fehlermeldungen.

In den vergangenen Wochen war das recht häufig beim Blog des Magazins De:Bug und dem Frogblog der Futurecom zu beobachten.

Heute soll das auch mal in diesem Blog passieren, denn gestern bin ich noch über einen tollen Clip zu Chumby, meinem neuen wireless Device, gestolpert.

Hier folgt ein Youtube-Video zu Chumby:

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