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Was ist YouTube?

Manche Fragen stellt man besser nicht im Klassenzimmer: „Was ist YouTube?“ ist so eine Frage. Die Schüler würden einen nur auslachen. An der Kansas State University sieht das ganz anders aus. Dr. Michael Wesh hat aus der Frage „Was ist YouTube?“ einen gleichermassen lehrreichen wie unterhaltsamen Vortrag gebastelt. Der dauert mehr als 50 Minuten und schlummert deshalb schon einige Wochen in meinem Delicioius-Account. Fürs Wochenende oder einen regnerischen Abend kann ich den Streifzug durch die Geschichte der Videoplattform YouTube aber durchaus empfehlen.

YouTube-Video: An anthropological introduction to YouTube

PS: Wer über Google auf diesem Beitrag gelandet ist: Auch dieses Video kommt von der Webseite YouTube.

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Manchmal wundere ich mich ja schon. Inzwischen ist es wohl sechs Jahre her, dass ich meinen letzten Live-Chat auf www.t-online.de moderiert habe. Trotzdem taucht das Moderatoren-Portrait bei der Suche nach meinem Namen immer noch an dritter Stelle als Treffer bei Yahoo auf.

Prominenter Treffer mit totem Link bei Yahoo


Ich kann mich noch gut an die nervösen Momente erinnern. Schnell noch einen Schluck Wasser, ein kurzes Räuspern, Kamera an und los ging es: „Hallo und herzlich Willkommen zum T-Online-Live-Chat…“ Über manche Jugendsünden legt sich glücklicherweise auch im Web der Schleier des Vergessens.

Nicht vergessen habe ich dagegen die Problematik mit dem Format Live-Chat. Die Teilnehmerzahlen waren höchst bescheiden. Und das obwohl wir damals schon den kompletten Chat in Bild und Ton gestreamt haben. Zumindest ein Gutes hatte dieses aufwändige Vorgehen: Irgenwann wurden diese Produktionen mit drei Kameras so teuer, dass die Chats auch wieder eingestellt wurden.

Umso mehr wunderte es mich in den vergangenen Wochen, dass sich das Live-Chat-Format noch so hartnäckig in der Schweizer Medienlandschaft hält:

  • Bei 20 Minuten steht Mister Schweiz Stephan Weiler im eTalk
  • Beim Blick ist es der Deutsche Superstar Thomas Godoj
  • Bei der BAZ Olivier Pagan als Direktor des Basler Zoos.

Auf den ersten Blick ist die Idee immer noch grossartig:

  • Leserinnen und Leser wissen am besten, welche Fragen Sie interessieren
  • Wo sonst kann das Publikum so einfach mal einen Prominenten befragen?

Vielen erscheint das Format deshalb als Inbegriff für Interaktion und echten Mehrwert im Vergleich zur Zeitung. Da lohnt es sich scheinbar auch heute noch in die Zukunft zu investieren.

Ich glaube nicht daran! Über kurz oder lang wird das Thema wieder von der Bildfläche verschwinden, denn der Rest der Medien entwickelt sich genau in die anderen Richtung:

  • Auf Video-Plattformen wie Youtube erreichen TV-Serien wie Stromberg erstaunliche Reichweiten, da sie dort zu jeder Zeit auf Wunsch abrufbar sind
  • Das Schweizer Radio DRS hat den „On-Demand“-Trend gut erkannt und bringt die wichtigsten Sendungen längst als Podcast
  • Bluewin TV hat nicht nur viele Kanäle und Video-On-Demand sondern ermöglicht mir Dank Festplattenrekorder auch TV-On-Demand.

Im Prinzip funktioniert das ganze Web unter der Devise: Gib mir meine aktuelle Informationen, wann und wo ich sie will. Warum, soll das ausgerechnet beim Live-Chat anders sein? Feste Sendezeiten sind ein Relikt aus alten TV-Tagen. Wirklich erfolgreiche Webformate lassen sich daraus sicher nicht entwickeln.

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Alexander Wunschel ist Marketing- und Kommunikationsberater und lebt in München und betreibt den NewMedia-Podcast „Blick über den Tellerrand“ unter www.pimpyourbrain.de. Gleichzeitig produziert er Podcasts für Playboy, Starbucks und MSN.

Jetzt gibt es schon mehr als 160 Ausgaben von Deinem Podcast „Blick über den Tellerrand“. Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du angefangen hast und was die Ursprungsidee war?

Das war Anfang 2005, drei Monate nachdem ich Podcasting kennen gelernt hatte. Damals entstand die Idee für die Mitglieder unseres Marketing-Club München einen Audionewsletter zu erstellen und dabei die Neuigkeiten aus den neuen digitalen Medien zusammenzufassen. Zudem wollte ich die Erfahrungen aus meiner Beratungstätigkeit auch für mich dokumentieren und mit anderen teilen. Daraus wurde dann das wöchentliche Format für die „Freunde der fröhlichen Marktbearbeitung“.

Was hat sich in Deiner Einschätzung zum Thema Podcast seit dem Start geändert?

Nun, wir haben seither ein rasantes Wachstum zu verzeichnen. Sowohl auf Seite der Content-Anbieter mit bis zu 130.000 Podcasts weltweit, als auch auf Seiten der Medienkonsumenten. Hier werden je nach Studie ca. 3 – 5% der Onliner als regelmässige Podcastnutzer angesehen. Podcasting und Web-Video sind beim Konsumenten auf ein latentes Bedürfnis nach Mediensouveränität gestossen, und die Aktivitäten in allen klassischen Medien zeigt, das dies zu einem evolutorischen Akt wächst. Audio-Podcasting und die Abonniermöglichkeit über iTunes hat aber immer noch mit der technischen Hürde „iPod / iTunes“ zu kämpfen. Aber die Nutzung auf der Website oder dem Weblog steigt stark an.

Du bist dafür bekannt, dass Du nicht über den Tellerrand schaust. Auch der Blick über die Stadtgrenze Deines Wohnorts Schwabing gehört in das Repertoire Deiner Shows. Was fällt Dir beim Thema Podcasting und Schweiz ein?

Na, ich blicke sehr wohl über den Tellerrand 😉 Zuerst freut es mir sehr auch viele Zuhörer in Österreich und der Schweiz begrüssen zu dürfen. Diese sind im Vergleich zu dem deutschen Publikum auch aktiver, wenn es um Feedback und Tipps für neue Inhalte geht. Sehr sympathisch an den beiden Nachbarländern ist die Art und Weise, wie sie mit dem Thema umgehen. Hier scheinen die Projekte wohl überlegt und konsequent und konzentriert aufgesetzt. Ich mag Österreich und die Schweiz einfach, und das mag auch an dem Dialekt liegen.

„PIMPS-Ranking – Der Podcast Integrity Marketing and Promotion Score“ ist das Stichwort unter dem Du die Qualität von Unternehmenspodcasts untersuchst. Was sind denn die häufigsten Fehler, die beim Thema Podcasts gemacht werden?

Mit dem P.I.M.P.S. untersuche ich ja Dimensionen wie Konzeption, Produktion, Distribution, Promotion und Sichtbarkeit der Angebote. Und gerade beim letzten Punkt habpert es noch bei vielen Unternehmen. Das Angebot aktiv und transparent mit einer Website oder einem Blog zu begleiten, damit die Auffindbarkeit und den Zugang zu erleichtern und Interaktion zu ermöglichen sollte erstes Ziel für ein Corporate Podcast sein. Das ist leider nicht immer gegeben, und man wundert sich dann über zu geringe Abrufe.

Was ist Dein Eindruck zum Einsatz von Podcasts in Zeitungs-Verlagen?

Verlage haben viel mit Audio-Podcasts experimentiert, aber viele sind aus deren Sicht gescheitert. Verlage sind andere Reichweiten gewohnt, und geben dann leider zu schnell auf. Hier scheint die gefühlte Nähe zu Video die Digitalen Medien zu dominieren, und ein paar hundert oder tausend Downloads passen einfach nicht in das gelernte Reichweitengeschäft.

Hast Du sowas wie eine persönliche Top 5 im Sinne von: Diese Podcasts muss man gehört haben.

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Pascal Fessler ist Leiter des webCenter Ringier in der Schweiz. Er produziert unter anderem das Web-TV für die Schweizer Illustrierte, CASH und Blick. Der Betreiber dieses Blogs und Pascal Fessler kennen und duzen sich durch ihre Zusammenarbeit bei den Rezeptvideos der Coopzeitung.

Die jüngste Pressemitteilung zum webCenter Ringier ist fast ein Jahr alt. Wer diese Woche im Netz nach einer Eigendarstellung von Euch sucht, findet allerdings wenig. Kannst Du für alle, die Euch nicht kennen, nochmal kurz erklären, was ihr im Moment alles macht?

Neben unserem Tagesgeschäft, dem Produzieren von Web-TV Sendungen für Blick, CASH oder die Schweizer Illustrierte, können wir zur Zeit viele neue spannende Projekte für Kunden ausserhalb der Ringier Welt lancieren. Eben gestartet ist diesen Monat die Web-TV Reihe eHeinz für Schweiz Tourismus. Für unsere Kunden konzipieren und realisieren wir Web-TV Gefässe, Viral-Spots oder Präsentationen für Kunden und Mitarbeiter über Intranet. D.h. wir definieren gemeinsam Aussagewunsch, erarbeiten die Drehbücher/ Script, organisieren die Drehs, drehen und produzieren das Video um es abschliessend auf dem Web, im TV oder auf dem Handy zu publizieren.

Unsere Stärke liegt darin, dass wir in diesem neuen Feld der Medien bereits über zwei Jahre an Erfahrung sammeln konnten. Unsere Kunden schätzen dies. So übersteigt die Nachfrage teilweise unsere Kapazitäten und wir gehen bereits wieder dem nächsten Ausbauschritt entgegen. Aktuell beschäftigen wir 13 Mitarbeiter, vor zwei Jahren waren wir 4.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen Web-TV und Fernsehen?

Gibt es einen? Diese Frage wird sich in den nächsten Jahren nicht mehr stellen, davon bin ich überzeugt. Web-TV und klassisches TV werden sich weder über den Inhalt noch über den Verbereitungsweg unterscheiden. Damit isch schon gesagt, wo im Moment der wesentliche Unterschied liegt. WebTV Inhalte sind meistens wesentlich kürzer und auf eine junge Zielgruppe gerichtet. Dies hängt mit der Verbreitungsart zusammen. Zudem ermöglicht Web-TV in Zukunft, dass jeder in der Garage mit wenig Geld und entsprechendem Wissen Web-TV machen kann. Diesen Umstand nutzen auch heute bereits erste grosse Fernsehstationen und Verlage und ermöglichen so Projekte, welche mit dem Kostenblock des traditionellen TVs nicht machbar gewesen wären.

Unter dem Stichwort „Medienkonvergenz“ vertreten viele internationale Experten die Meinung, dass der Print-Journalist in Zukunft auch Inhalte für das Web produzieren kann. Manche meinen sogar, dass er gleich noch einen kleinen Film fürs Internet machen könnte. Warum brauchen wir dann noch Spezialisten wie Euch?

Wir fahren solche Tests seit zwei Jahren. Unser Fazit: es kommt auf den Anspruch an. Wer nur ein abgefilmtes Statement einer Pressekonferenz braucht, der kann dies mit wenig Ausbildung und einfachem Equipment bereits heute tun. Uns Spezialisten braucht es aber auch da für eine weitere Verwertung. Und wo Qualität und Zeitdruck eine Rolle spielen, da müssen wir weiterhin Spezialisten einsetzen. Weil wir der Überzeugung sind, dass Web-TV mehr ist als einfach nur bewegte Bildchen auf der Page zu haben. Konvergenz sehen wir eher darin, dass jeder alle Medien versteht und kombinieren kann und so ein gemeinsames Spiel entstehen kann. Das ein Journalist alles produziert erachte ich als unmöglich und wenig sinnvoll.

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Filme über Filme und an jedem klebt der verführerische Share-Button, mit dem sich das Video in die eigene Webseite integrieren lässt. Grundsätzlich wäre Youtube eine traumhafte Quelle für Journalisten um den Webauftritt der Tageszeitung aufzuwerten. Inzwischen gibt es fast kein Thema in der Online-Berichterstattung ohne einen passenden Beitrag auf der Videoplattform.

Wer jemals mit einem Medienrechtler über das Thema gesprochen hat, wird aber schnell vorsichtig. Wie andere Plattformen aus der Web 2.0-Ära arbeitet auch Youtbe mit Allgemeinen Nutzungsbedingungen , die kommerziellen Anbietern wie Verlagen nur wenig Spielraum zur Nutzung lassen.

Bei privaten Blogs, die nicht erfolgreich vermarktet sind, würden Juristen wahrscheinlich anders argumentieren. Doch hier spielt uns die Unternehmenspolitik in Schweizer Firmen einen Streich. Vergangene Woche war zu lesen, dass die Credit Suisse ihren Mitarbeiter den Zugang zu Facebook sperrt. Das ist grundsätzlich kein neues Phänomen, denn in anderen Schweizer Firmen wird der Zugang zu Blogs wie Blogwiese, Angeboten wie Mindmeister oder eben Youtube ebenfalls gesperrt.

Ich finde das in den meisten Fällen in Ordnung, denn Facebook und Fun-Videos gehören für den Grossteil der Schweizer eben nicht zu ihrem Job. Schwierig wird es nur, wenn immer mehr Blog-Posts an einem Youtube-Video aufgehängt werden. In der Büronutzung gibt es da bei einigen Lesern nur noch weisse Löcher und Fehlermeldungen.

In den vergangenen Wochen war das recht häufig beim Blog des Magazins De:Bug und dem Frogblog der Futurecom zu beobachten.

Heute soll das auch mal in diesem Blog passieren, denn gestern bin ich noch über einen tollen Clip zu Chumby, meinem neuen wireless Device, gestolpert.

Hier folgt ein Youtube-Video zu Chumby:

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Die Diskussion über die Zukunft des Journalismus ist wirklich nicht neu. Allein die Antworten fallen recht unterschiedlich aus. Eine Serie der Süddeutschen in Zusammenarbeit mit dem Berliner Institut für Medien- und Kommunikationspolitik bringt nochmal einen schönen Überblick, wo es mit Journalisten und Ihrem Beruf in den kommenden Jahren hingehen könnte.

Schon in den Fragestellungen der Interviews schwingen oft mehr Befürchtungen als Hoffnungen mit. Da tut es gut, wenn Philip Meyer als Professor für Journalismus an der University of North Carolina auch über die Chancen spricht, die sich beim Zusammenwachsen von traditionellen und den Neuen Medien ergeben.

Im vergangenen Jahr habe ich oft mit Print-Journalisten von Coopzeitung, Coopération und Cooperazione diskutiert, warum es toll sein kann, wenn sie auch an den Inhalten für Neuen Medien mitarbeiten. Zumindest einige der folgenden Argumente finden Zustimmung:

  • Mehr Möglichkeiten: Das Internet gibt Journalisten mehr Chancen eine Geschichte zu erzählen: Hörproben, Audio-Slideshows oder Web-Videos sind starke neue Stil-Mittel. Sogar beim Text gibt es mehr Möglichkeiten, denn jenseits aller Layoutzwänge, ist der Platz im Internet zumindest theoretisch unbegrenzt. Das soll natürlich nicht heissen, dass wir Leser dort mit unendlichen Mengen langweiligen Kram belästigen können. Denn gerade im Web wollen Leser sauber formulierte und gut strukturierte Texte.
  • Mehr Freiheit: Für Internet-Archivare ist es oft der blanke Horror, aber gute Online-Geschichten wachsen und können immer wieder ergänzt werden. Was mit einer kleinen Meldung beginnt, kann zu einem kompletten Online-Feature mit Fotos, Videos und unterschiedlichen Textformen wachsen. Ist der Zeitungsartikel mal gedruckt, lässt er sich dagegen nicht mehr ändern. Für den nächsten Tag bleibt im besten Fall eine Folgeberichterstattung.
  • Mehr Interaktion: Notorische Leserbriefschreiber waren lange Zeit der Schrecken vieler Redaktionen. In Zeiten von Foren und kommentierbaren Online-Artikeln bekommen Journalisten auch jetzt nicht nur freundliche Worte für ihre Arbeit. Trotzdem ist die Qualität der Diskussion nicht nur auf Plattformen wie Facts 2.0 oder zoomer.de oftmals deutlich höher als beim Leserbrief. Und manchmal liefern die Online-Diskussionen zu einem Artikel wertvolle Mehrwerte zum Thema, die ein Journalist in der Zeitung gar nicht bieten konnte. Wichtig ist allerdings, dass Journalisten die Beiträge ihrer Leser auch ernst nehmen. Die Veröffentlichung einiger Online-Beiträge in der Zeitung ist sicher der richtige Schritt. Wenn den Lesern dort allerdings eine Diskussion auf „beachtlichem Niveau“ bescheinigt wird, kann das schnell überheblich wirken. Hat da jemand ein schlechtes Diskussions-Niveau bei seinem Online-Lesern erwartet oder warum muss das so betont werden?

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Ich nehme alles zurück. Wir können jeden Hinweis in Sachen “kalte Klima-Anlage” aus den vergangenen Wochen streichen. Seitdem ich zurück im Schweizer Winter bin, bekommt das Adjektiv “kalt” wieder eine ganz andere Bedeutung. Trotzdem gibt es – wie versprochen – zum Abschluss noch ein kurze Passage aus einem Interview mit Felix Soh, dem Leiter Digitale Medien bei der Singapore Press Holdings.

Im Juni feiert STOMP den zweiten Geburtstag. Was war das Schwierigste beim Aufbau im Umfeld eines traditionellen Medienhauses?
Die erste Herausforderung war, dass es für die Einwohner von Singapur ein vollkommen neues Angebot war. Das Zweite war der Entwicklungsprozess. Viele Leute sagen ja das Internet lebt in einem fliessenden und chaotischen Prozess. Aber ich finde um eine solche Webseite zu betreuen muss man ein gewisse Disziplin haben. Wir haben uns deshalb einige Regeln gegeben. Wir wollten von Anfang an jede Meldung, die uns die Leser ins Haus geschickt haben, veröffentlichen. Irgendwann merken die Leute: Hey, STOMP veröffentlicht meinen Hinweis.

Was ist der grösste Unterschied zwischen Bürgerjournalismus und traditionellem Lokaljournalismus?
Wir haben eine grössere Themenvielfalt und berichten über alles, was in der Gegend passiert. Wir haben für alles Platz, denn eine traditionelle Lokalzeitung ist ja immer räumlich begrenzt. Einige unserer Themen würden in einer ernsthaften Zeitung aber sicher nicht erscheinen.

Was für Schwierigkeiten gibt es, wenn Laien zu Fotografen und Journalisten werden?
Das grösste Problem ist natürlich das Gesetz. Aber im Internet bin ich überzeugt davon, dass wir Risiken eingehen müssen. Wenn Du ängstlich bist und immer nur nach den Gesetzen spielst, wäre die Webseite nicht dynamisch. Die Wichtigste ist, dass wir uns in der multikuturellen Umgebung von Singapur richtig bewegen. Das heisst, wenn es nicht relevant für die Geschichte ist, nehmen wir die Rasse und Herkunft des Betroffenen raus. In diesem Punkt und wenn es um Religion geht sind wir sehr vorsichtig.

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