Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘rss’

Was ist Twitter?

Manchmal muss es einfach ein Klassiker sein! Vor gut einem Jahr bin ich zum ersten Mal über die Erklärung „Was ist ein Wiki“. gestolpert. Seit dem hat die Common Craft Show schöne Erklärungen für so manches Web-Buzzword gefunden.

Und selbst für das Phänomen Twitter hat Common Craft eine einfache Erklärung gefunden. Hier wird vielleicht auch Kritikern klar, warum nicht jeder der twittert (zwitschert) auch einen Vogel hat.

YouTube-Video zur Erklärung von Twitter

Advertisements

Read Full Post »

Yahoo, Fireball oder Lycos – zumindest in Deutschland gab es in der ersten Web-Welle eine ganze Menge Menschen mit der Idee zum Portal. Seitenweise wurde Web-Kataloge mit den besten Sites des Internets angelegt. So sollte der Leser über ein einziges Tor die bunte Welt des World Wide Webs entdecken.

An manchen Stellen sind die Überreste dieser Idee noch gut zu sehen. Mit dem Blick auf die heutige Stellung von Google wirkt der Gedanke heute allerdings etwas angestaubt.

Umso erstaunlicher ist eine Pressemitteilung zu einem neuen Schweizer Angebot mit dem Namen Swize:

„Swize“ heisst der erste auf die Schweiz fokussierte Newsaggregator, welcher speziell für das iPhone entwickelt wurde. Die unter www.swize.ch erreichbare Webanwendung ermöglicht es, News aus verschiedenen Quellen zusammenzuziehen und in einer für das Apple iPhone optimierten, kompakten Darstellung wiederzugeben.

Die wichtigsten Newsfeeds stehen dem Benutzer standardmässig zur Verfügung. Ohne Registrierung können beliebige weitere Newsquellen hinzugefügt werden. Die persönlichen Favoriten können separat verwaltet werden.“ (Quelle: www.frappant.ch)

Wie schon im Web hat die Idee auch in der Anfangsphase des iPhones seinen Charme. Mit einer erfreulich einfachen Navigation, kann ich News von Schweizer Medien, Internationaler Presse und anderen Quellen abrufen. Im heimischen WLAN geht das sehr schnell und einfach und erspart das mühsame Eintippen jeder Webadresse.

Solange keine Widgets für Schweizer Medienangebote vorhanden sind, ist dieser Service wirklich praktisch. Allerdings hat die Auswahl der Schweizer Quellen noch Verbesserungspotenzial: 20 Minuten, Basler Zeitung, Blick, Espace, NZZ, heute, punkt.ch, SF Tagesschau oder Swissinfo sind ein Anfang. Ein paar Angebote mehr hat die Schweizer Medienlandschaft aber schon zu bieten. Oder?

Read Full Post »

Alexander Wunschel ist Marketing- und Kommunikationsberater und lebt in München und betreibt den NewMedia-Podcast „Blick über den Tellerrand“ unter www.pimpyourbrain.de. Gleichzeitig produziert er Podcasts für Playboy, Starbucks und MSN.

Jetzt gibt es schon mehr als 160 Ausgaben von Deinem Podcast „Blick über den Tellerrand“. Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du angefangen hast und was die Ursprungsidee war?

Das war Anfang 2005, drei Monate nachdem ich Podcasting kennen gelernt hatte. Damals entstand die Idee für die Mitglieder unseres Marketing-Club München einen Audionewsletter zu erstellen und dabei die Neuigkeiten aus den neuen digitalen Medien zusammenzufassen. Zudem wollte ich die Erfahrungen aus meiner Beratungstätigkeit auch für mich dokumentieren und mit anderen teilen. Daraus wurde dann das wöchentliche Format für die „Freunde der fröhlichen Marktbearbeitung“.

Was hat sich in Deiner Einschätzung zum Thema Podcast seit dem Start geändert?

Nun, wir haben seither ein rasantes Wachstum zu verzeichnen. Sowohl auf Seite der Content-Anbieter mit bis zu 130.000 Podcasts weltweit, als auch auf Seiten der Medienkonsumenten. Hier werden je nach Studie ca. 3 – 5% der Onliner als regelmässige Podcastnutzer angesehen. Podcasting und Web-Video sind beim Konsumenten auf ein latentes Bedürfnis nach Mediensouveränität gestossen, und die Aktivitäten in allen klassischen Medien zeigt, das dies zu einem evolutorischen Akt wächst. Audio-Podcasting und die Abonniermöglichkeit über iTunes hat aber immer noch mit der technischen Hürde „iPod / iTunes“ zu kämpfen. Aber die Nutzung auf der Website oder dem Weblog steigt stark an.

Du bist dafür bekannt, dass Du nicht über den Tellerrand schaust. Auch der Blick über die Stadtgrenze Deines Wohnorts Schwabing gehört in das Repertoire Deiner Shows. Was fällt Dir beim Thema Podcasting und Schweiz ein?

Na, ich blicke sehr wohl über den Tellerrand 😉 Zuerst freut es mir sehr auch viele Zuhörer in Österreich und der Schweiz begrüssen zu dürfen. Diese sind im Vergleich zu dem deutschen Publikum auch aktiver, wenn es um Feedback und Tipps für neue Inhalte geht. Sehr sympathisch an den beiden Nachbarländern ist die Art und Weise, wie sie mit dem Thema umgehen. Hier scheinen die Projekte wohl überlegt und konsequent und konzentriert aufgesetzt. Ich mag Österreich und die Schweiz einfach, und das mag auch an dem Dialekt liegen.

„PIMPS-Ranking – Der Podcast Integrity Marketing and Promotion Score“ ist das Stichwort unter dem Du die Qualität von Unternehmenspodcasts untersuchst. Was sind denn die häufigsten Fehler, die beim Thema Podcasts gemacht werden?

Mit dem P.I.M.P.S. untersuche ich ja Dimensionen wie Konzeption, Produktion, Distribution, Promotion und Sichtbarkeit der Angebote. Und gerade beim letzten Punkt habpert es noch bei vielen Unternehmen. Das Angebot aktiv und transparent mit einer Website oder einem Blog zu begleiten, damit die Auffindbarkeit und den Zugang zu erleichtern und Interaktion zu ermöglichen sollte erstes Ziel für ein Corporate Podcast sein. Das ist leider nicht immer gegeben, und man wundert sich dann über zu geringe Abrufe.

Was ist Dein Eindruck zum Einsatz von Podcasts in Zeitungs-Verlagen?

Verlage haben viel mit Audio-Podcasts experimentiert, aber viele sind aus deren Sicht gescheitert. Verlage sind andere Reichweiten gewohnt, und geben dann leider zu schnell auf. Hier scheint die gefühlte Nähe zu Video die Digitalen Medien zu dominieren, und ein paar hundert oder tausend Downloads passen einfach nicht in das gelernte Reichweitengeschäft.

Hast Du sowas wie eine persönliche Top 5 im Sinne von: Diese Podcasts muss man gehört haben.

(mehr …)

Read Full Post »

In Deutschland gibt es einen Bilderbuch-Klassiker, der schon seit 1924 die Kinderzimmer erobert. Ich kann mich noch gut erinnern, wie mein Sohn beim Vorlesen mit strahlenden Augen die Reime von Albert Sixtus vollendete. Wir hatten schöne Stunden mit der Häschenschule.

Damals hätte ich mir nicht träumen lassen, dass auch ich nochmal in einer Häschenschule die Schulbank drücken muss. Nach elf Tagen habe ich sie gestern ohne Abschluss verlassen.

NABAZTAG – Eine Hase, den ich nicht empfehlen kann.

Blöder Hase

Mein erster Schultag
Klingt komisch, ist aber wahr: Angefangen hat die ganze Geschichte an Ostern. Da bin ich im Web zum ersten Mal über den wireless Hasen NABAZTAG gestolpert. Von der Idee hat er einige Ähnlichkeiten mit meinem Freund Chumby. Er ist ein wireless Device, das bereits in der zweiten Version auf dem Markt ist. Der neue Hase kann laut Angaben des Herstellers über das Internet konfiguriert werden. Neben dem Vorlesen von RSS -Feeds, Podcasts und Wettevorhersage soll er auf Knopfdruck auch Widgets von Medien wie dem deutschen Nachrichtenmagazin Spiegel vorlesen. Der Preis von mehr als 200 Franken hat mich aber abgeschreckt.

Zur Eröffnung des Baslers FNACS am 19.4. 2008 bin ich dann doch schwach geworden:

Komm schon Kleiner
Am Anfang war ich noch geduldig. Die bescheidene Gebrauchsanweisung wird durch eine gute Webseite aufgewogen. Nach drei Stunden mit einem orange blinkenden Offline-Hasen und einem Rundgang durch die Foren habe ich dann doch eine Mail an den Support geschrieben: Hardware, Verschlüsselung, Betriebssystem, Browser – ich würde es mal qualifizierte Fehlermeldung nennen. Mit Freude habe ich den Autoresponder gelesen, dass alle Anfragen innerhalb von zwei Tagen beantwortet werden.

Häschen in der Grube sass und schlief
Am Abend des 22. Aprils habe ich mir gedacht, dass ich nach der doppelten Wartezeit von vier Tagen (!) mit einem nutzlosen Gerät im Wert von über 200 Schweizer Franken dann doch mal nachhaken muss. Bei der Gelegenheit habe ich ihnen auch gleich geschrieben, dass im Forum von Problemen mit WPA verschlüsselten WLans berichtet wird. Mit einem dezenten Hinweis auf meine anderen funktionierenden Devices (Laptops, Chumby, Drucker…) und meinen Beruf habe ich den Support dann doch noch geweckt.

Bunny-Bilder gefragt
Mittwoch 23.4.: „Sorry for the late answer. Wir helfen Dir. WPA-Verschlüsselung ist kein Problem. Schick uns die Screens vom Anmelde-Prozess.“ Nach einer guten Stunde Bunny-Screenshot-Session geht ein PDF mit sechs Seiten und den Screens auf MAC- und PC-Ebene raus. Der Hase verweigert übrigens immer noch das grüne Licht und blinkt mich stattdessen höhnisch mit einem orangen Lichtlein auf dem Bauch an.

Hallo, Hase?
Freitag 25.4. Die nächste Mail. Hey, Leute. Bitte helft mir endlich. Ihr hattet zwei weitere Tage Zeit für meine Screens. Ich will jetzt ne Antwort, dann kann ich ihn am Wochenende konfigurieren. Zur Sicherheit gibts neben der Ticketnummer auch nochmal das PDF mit den Screens in der Mail.

Jetzt ziehe ich Euch die Ohren lang
Dienstag, 29.4. Geduld und Höflichkeit sind nach vier weiteren Tagen ohne Hilfe erschöpft. Ich erinnere Julien vom NABAZTAG-Support nochmal an die alte Regel, dass unzufriedene Kunden ihren Ärger häufiger weitergeben als es beim Lob der zufriedenen Hasenhalter der Fall ist. „Mach endlich Dein Job“, schreibe ich ihm, bevor ich fluchend ins Büro verschwinde. Kurz darauf erreicht mich dann doch noch eine Mail: Ich habe meinen Job gemacht. Screenshots? Ich habe keine von Dir bekommen. Scheint aber am Gerät zu liegen. Wir schicken Dir ein neues Exemplar. Bitte sende Deinen Hasen doch zu uns nach Paris.“

Zumindest in Basel stimmt der Service
Genug ist genug und das sieht sogar der Filialleiter vom FNAC in Basel ein. Nach einem Blick auf den Mailwechsel mit dem Support nimmt er das tote Tier zurück, gibt mir mein Geld wieder und entschuldigt sich sogar bei mir. Respekt!

Hasenrezepte gesucht
Für den wireless Hasen kommt jetzt jede Hilfe zu spät. Mir kommt der nicht mehr ins Haus. Aber für die Küche könnte ich noch Tipps gebrauchen. Wer ein gutes Rezept für einen saftigen Hasenbraten oder eine leckere Hasenkeule hat, darf dies gerne in den Kommentaren posten oder mir eine Mail mit dem Betreff „Rache-Dinner“ schicken.

Read Full Post »

In Sachen Internet war die New York Times sicherlich nicht immer im Spitzenfeld. Mancher kann sich vielleicht noch erinnern, wie mühsam es war, als Online-Texte nur für registrierte Nutzer angeboten wurden. Das war zwar wie heute bei CASHdaily kostenlos, aber genauso umständlich und abschreckend.

Vor diesem Hintergrund ist es überraschend, dass nun ausgerechnet die New York Times den Chumby zum Newsmonster macht. Neun Widgets mit Schlagzeilen, Volltext- und Mail-Forward-Option hat das Verlagshaus inzwischen im Angebot. Im Gegensatz zum RSS-Reader wurden hier auch die Fotos zu den einzelnen Artikeln optimiert. Und sogar die Zoomfunktion der Bilder funktioniert.

Im Moment sind folgende Themengebiete als einzelne Widgets verfügbar:

  • Top Stories
  • Politics
  • World
  • Technlogy
  • News in Pictures
  • Business
  • Fashion
  • Sports
  • Arts

Zur Erinnerung: Chumby startet morgens mit einem Knopfdruck und ist innerhalb von vielleicht fünf Sekunden bereit. Und dann kann es mit den Schlagzeilen aus den Ressorts schon losgehen. Ein verdammt schnelle und einfache Variante für den Newskonsum.

Wenn das jemand mit Nachrichten aus der Schweiz anbieten würde, hätte er mindestens einen Abonnenten sicher….

Screenshot zum Widget der New York Times

Read Full Post »

Die glorreichen Sieben

Wird der Chumby bald offiziell in der Schweiz verkauft? Das ist nur eine von mehreren Interviewfragen, die ich am Wochenende an die Pressestelle in die USA geschickt habe. Mal schauen, wann es zu diesen und anderen Interview-Themen, die im Moment angefragt sind, die ersten Antworten gibt.

Bis dahin bleibt nach knapp zwei Wochen mit dem Chumby Zeit für meine persönliche Hitliste der Widgets:

  1. Weather by the Weather Channel – Mein erster Blick beim Frühstück
  2. flickr Photos – Die schönsten Fotos vom Singapur-Trip
  3. Chumby RSS Reader – Schweizer Meldungen auf den Touchscreen
  4. The New York Times – Was Menschen in den USA bewegt
  5. Cucko Clock – Die Kuckucksuhr ist immer für einen Lacher gut
  6. Kane Approves – Beifall für jeden
  7. Engadget – Neues für Technikfans

flickr-Fotos im Hintergrund
blog-chumby.jpg

Read Full Post »

Für das Kind im Manne

Die erste Woche mit meinem Chumby ist fast vorbei. Und heute kam doch tatsächlich noch eine Mail von einem Geschäftskontakt: „Da 179 USD für einen Wecker aber ziemlich viel Geld ist, möchte ich kurz bei Ihnen fragen ob Sie ihn mir empfehlen würden. „

Zeit für einen Wochenrückblick, denn die Frage bringt mich zu einem netten Dejà-vu. Vor einigen Jahren haben mir Arbeitskollegen ähnliche Fragen zu meinem ersten iPod geschickt. Und auch dieses Mal kann ich nach einer Woche sagen: Es kommt ganz auf die Ewartungen an:

  • Technisch hatte ich keine Probleme. Das Einrichten war sehr einfach. Im aktuellen Betrieb geht der Wechsel vom Standby- in den Online-Modus sehr schnell
  • Als Vorführ-Effekt hat vergangenen Samstag beim Besuch eines Kollegens mal der IP-Radio-Part gestreikt, aber inzwischen geht er wieder. Ich persönlich nutze aber lieber mein Noxon IP-Radio von Terratec, da ich da eine bessere Senderauswahl habe.
  • Der Touchscreen ist etwas gewöhnungsbedürftig, da Chumby eher auf den Fingernagel als auf den ganzen Finger reagiert
  • Die Stromversorgung ist kein Problem, da das Netzteil laut Hinweis auf dem Stecker von 110 bis 220 Volt betrieben werden kann und bereits mit Wechselstrom ausgeliefert wird. Deshalb ist es wichtig, das man für den amerikanischen Stecker einen Adapter kauft, der nur mechanisch ist. Ich bin kein Techniker, aber im Laden wurden mir erklärt, dass es auch Adapter gibt, die von Gleich- auf Wechselstrom umpolen. Mein Adapter, der das nicht tun muss, hat nur 3 Franken gekostet.
  • Wie gut der Wecker funktioniert, kann ich noch nicht sagen, da mein Chumby in der Küche steht.
  • Die Einstellung von Zürich als Timezone und Ort für das Wetter-Widget waren kein Problem.

Ich persönlich habe mir den Chumby so ein wenig unter dem „wie bekommen wir morgen unsere News“-Motto gekauft. Inzwischen gibt es ja sogar schon die ersten wireless Bilderrahmen, die via Framechannel ebenfalls mit Nachrichten oder Unterhaltungselementen gefüllt werden können. Die Rahmen sind meist deutlich teurer und das Angebot von Chumby gefällt mir inhaltlich deutlich besser:

  • Dank RSS-Reader bekomme ich auch Schweizer Nachrichten auf den Schirm. Eine solche Möglichkeit habe ich bei Framechannel noch nicht gefunden.
  • Beim Blick auf die Teamseiten von Chumby entsteht der Eindruck, dass hier einige alte Technologie- und Web-Hasen am Werk sind. Dementsprechend schnell ist die Entwicklung der Widgets für Chumby. Natürlich interessiere ich mich nicht für amerikanischen Baseball-Ergebnisse. Trotzdem ist es interessant, was die Entwickler fast täglich an neuen Widgets veröffentlichen.
  • Meiner Flickr-Fotos vom Singapur-Aufenthalt laufen hervorragend durch. Bei der Grösse des Bildschirms ist aber natürlich kein beeindruckendes Bilderlebnis möglich. Das ist in etwa so, wie wenn man sich beim Rückflug aus den Ferien seine Bilder auf dem Display der Digitalkamera anschaut.
  • Neben meinem Newschannel habe ich einen Testchannel für das Kind im Manne eingerichtet. Da läuft das ganze Fun-Angebot: Elefanten, Fische und Pandabär aus Zoo-Webcams oder der Kanal mit einer Kuckucksuhr. Wer will kann sich auch alte Werbespots oder die besten Sprüche Lettermans auf dem Chumby anschauen.

Mein Fazit nach einer Woche. Macht Spass und ich hoffe, dass die Technik weiterhin so stabil bleibt.

„Für das Kind im Manne. Der Kuckuck im Chumby“

kukuck.jpg

Read Full Post »

Older Posts »