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Was ist Twitter?

Manchmal muss es einfach ein Klassiker sein! Vor gut einem Jahr bin ich zum ersten Mal über die Erklärung „Was ist ein Wiki“. gestolpert. Seit dem hat die Common Craft Show schöne Erklärungen für so manches Web-Buzzword gefunden.

Und selbst für das Phänomen Twitter hat Common Craft eine einfache Erklärung gefunden. Hier wird vielleicht auch Kritikern klar, warum nicht jeder der twittert (zwitschert) auch einen Vogel hat.

YouTube-Video zur Erklärung von Twitter

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Manchmal wundere ich mich ja schon. Inzwischen ist es wohl sechs Jahre her, dass ich meinen letzten Live-Chat auf www.t-online.de moderiert habe. Trotzdem taucht das Moderatoren-Portrait bei der Suche nach meinem Namen immer noch an dritter Stelle als Treffer bei Yahoo auf.

Prominenter Treffer mit totem Link bei Yahoo


Ich kann mich noch gut an die nervösen Momente erinnern. Schnell noch einen Schluck Wasser, ein kurzes Räuspern, Kamera an und los ging es: „Hallo und herzlich Willkommen zum T-Online-Live-Chat…“ Über manche Jugendsünden legt sich glücklicherweise auch im Web der Schleier des Vergessens.

Nicht vergessen habe ich dagegen die Problematik mit dem Format Live-Chat. Die Teilnehmerzahlen waren höchst bescheiden. Und das obwohl wir damals schon den kompletten Chat in Bild und Ton gestreamt haben. Zumindest ein Gutes hatte dieses aufwändige Vorgehen: Irgenwann wurden diese Produktionen mit drei Kameras so teuer, dass die Chats auch wieder eingestellt wurden.

Umso mehr wunderte es mich in den vergangenen Wochen, dass sich das Live-Chat-Format noch so hartnäckig in der Schweizer Medienlandschaft hält:

  • Bei 20 Minuten steht Mister Schweiz Stephan Weiler im eTalk
  • Beim Blick ist es der Deutsche Superstar Thomas Godoj
  • Bei der BAZ Olivier Pagan als Direktor des Basler Zoos.

Auf den ersten Blick ist die Idee immer noch grossartig:

  • Leserinnen und Leser wissen am besten, welche Fragen Sie interessieren
  • Wo sonst kann das Publikum so einfach mal einen Prominenten befragen?

Vielen erscheint das Format deshalb als Inbegriff für Interaktion und echten Mehrwert im Vergleich zur Zeitung. Da lohnt es sich scheinbar auch heute noch in die Zukunft zu investieren.

Ich glaube nicht daran! Über kurz oder lang wird das Thema wieder von der Bildfläche verschwinden, denn der Rest der Medien entwickelt sich genau in die anderen Richtung:

  • Auf Video-Plattformen wie Youtube erreichen TV-Serien wie Stromberg erstaunliche Reichweiten, da sie dort zu jeder Zeit auf Wunsch abrufbar sind
  • Das Schweizer Radio DRS hat den „On-Demand“-Trend gut erkannt und bringt die wichtigsten Sendungen längst als Podcast
  • Bluewin TV hat nicht nur viele Kanäle und Video-On-Demand sondern ermöglicht mir Dank Festplattenrekorder auch TV-On-Demand.

Im Prinzip funktioniert das ganze Web unter der Devise: Gib mir meine aktuelle Informationen, wann und wo ich sie will. Warum, soll das ausgerechnet beim Live-Chat anders sein? Feste Sendezeiten sind ein Relikt aus alten TV-Tagen. Wirklich erfolgreiche Webformate lassen sich daraus sicher nicht entwickeln.

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Alexander Wunschel ist Marketing- und Kommunikationsberater und lebt in München und betreibt den NewMedia-Podcast „Blick über den Tellerrand“ unter www.pimpyourbrain.de. Gleichzeitig produziert er Podcasts für Playboy, Starbucks und MSN.

Jetzt gibt es schon mehr als 160 Ausgaben von Deinem Podcast „Blick über den Tellerrand“. Kannst Du Dich noch erinnern, wie Du angefangen hast und was die Ursprungsidee war?

Das war Anfang 2005, drei Monate nachdem ich Podcasting kennen gelernt hatte. Damals entstand die Idee für die Mitglieder unseres Marketing-Club München einen Audionewsletter zu erstellen und dabei die Neuigkeiten aus den neuen digitalen Medien zusammenzufassen. Zudem wollte ich die Erfahrungen aus meiner Beratungstätigkeit auch für mich dokumentieren und mit anderen teilen. Daraus wurde dann das wöchentliche Format für die „Freunde der fröhlichen Marktbearbeitung“.

Was hat sich in Deiner Einschätzung zum Thema Podcast seit dem Start geändert?

Nun, wir haben seither ein rasantes Wachstum zu verzeichnen. Sowohl auf Seite der Content-Anbieter mit bis zu 130.000 Podcasts weltweit, als auch auf Seiten der Medienkonsumenten. Hier werden je nach Studie ca. 3 – 5% der Onliner als regelmässige Podcastnutzer angesehen. Podcasting und Web-Video sind beim Konsumenten auf ein latentes Bedürfnis nach Mediensouveränität gestossen, und die Aktivitäten in allen klassischen Medien zeigt, das dies zu einem evolutorischen Akt wächst. Audio-Podcasting und die Abonniermöglichkeit über iTunes hat aber immer noch mit der technischen Hürde „iPod / iTunes“ zu kämpfen. Aber die Nutzung auf der Website oder dem Weblog steigt stark an.

Du bist dafür bekannt, dass Du nicht über den Tellerrand schaust. Auch der Blick über die Stadtgrenze Deines Wohnorts Schwabing gehört in das Repertoire Deiner Shows. Was fällt Dir beim Thema Podcasting und Schweiz ein?

Na, ich blicke sehr wohl über den Tellerrand 😉 Zuerst freut es mir sehr auch viele Zuhörer in Österreich und der Schweiz begrüssen zu dürfen. Diese sind im Vergleich zu dem deutschen Publikum auch aktiver, wenn es um Feedback und Tipps für neue Inhalte geht. Sehr sympathisch an den beiden Nachbarländern ist die Art und Weise, wie sie mit dem Thema umgehen. Hier scheinen die Projekte wohl überlegt und konsequent und konzentriert aufgesetzt. Ich mag Österreich und die Schweiz einfach, und das mag auch an dem Dialekt liegen.

„PIMPS-Ranking – Der Podcast Integrity Marketing and Promotion Score“ ist das Stichwort unter dem Du die Qualität von Unternehmenspodcasts untersuchst. Was sind denn die häufigsten Fehler, die beim Thema Podcasts gemacht werden?

Mit dem P.I.M.P.S. untersuche ich ja Dimensionen wie Konzeption, Produktion, Distribution, Promotion und Sichtbarkeit der Angebote. Und gerade beim letzten Punkt habpert es noch bei vielen Unternehmen. Das Angebot aktiv und transparent mit einer Website oder einem Blog zu begleiten, damit die Auffindbarkeit und den Zugang zu erleichtern und Interaktion zu ermöglichen sollte erstes Ziel für ein Corporate Podcast sein. Das ist leider nicht immer gegeben, und man wundert sich dann über zu geringe Abrufe.

Was ist Dein Eindruck zum Einsatz von Podcasts in Zeitungs-Verlagen?

Verlage haben viel mit Audio-Podcasts experimentiert, aber viele sind aus deren Sicht gescheitert. Verlage sind andere Reichweiten gewohnt, und geben dann leider zu schnell auf. Hier scheint die gefühlte Nähe zu Video die Digitalen Medien zu dominieren, und ein paar hundert oder tausend Downloads passen einfach nicht in das gelernte Reichweitengeschäft.

Hast Du sowas wie eine persönliche Top 5 im Sinne von: Diese Podcasts muss man gehört haben.

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Mein Zeit als Blogger ist bald beendet, da ich ja heute abend wieder zurück in die Schweiz fliege. In den kommenden Tagen werde ich versuchen noch ein Interview mit Felix Soh, Leiter Digitale Medien bei der Singapore Press Holdings, zu veröffentlichen.

Wer sich weiterhin für Entwicklungen in Sachen Neue Medien interessiert, dem muss ich an dieser Stelle mal den Podcast „Blick über den Tellerrand“ von Alex Wunschel ans Herz legen.

Persönlich kenne ich den Alex Wunschel aus Schwabing noch nicht, aber er gehört unbestritten zu den deutschsprachigen Pionieren in Sachen Podcast. Seinen wöchentlichen Rückblick auf Internet, Online-Marketing und alles, was einen sonst noch an Neuen Medien interessiert, gibt es jetzt schon in der 147 Ausgabe.

Ich persönlich höre mir das schon ziemlich lange an. Und da er jenseits der Bruno Bondi Show sonst recht wenig über die Schweiz erzählt, habe ich ihm vergangene Woche mal eine E-Mail mit einem Gruss aus Singapur geschickt. Ich hatte mir kurz zuvor seinen jüngsten „Blick über den Tellerrand“ angehört. Am Ende meiner Mail war dann noch ein Hinweis auf diesen Blog.

Was dabei herauskam, hat am Wochenende ein ganz fettes Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. Und ich sage es nochmal: Wir kennen uns nicht.

Wie sehr er diesen Blog und den Internetauftritt der Coopzeitung lobt, kann sich jeder in der Ausgabe 147 ab Minute 20 anhören. Noch einfacher ist es den ganzen Blick mit iTunes kostenlos zu abonnieren. Denn der Mann weiss wovon er spricht.

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Es hat ganz harmlos angefangen. Walton Morais, Head Trainig bei der Singapore Press Holdings, hat mich auf einen Fruchtsaft im Betriebsrestaurant eingeladen. Er ist der Mann, der meinen Aufenthalt hier überhaupt ermöglicht hat. Wie haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden. Nach einer guten Stunde mit Gesprächen über Medien in Singapur und in der Schweiz fragt er plötzlich: „Kannst Du mir einen Gefallen tun? Würdest Du vor meiner Klasse mit Nachwuchsjournalisten eine Präsentation halten?“

Da kann ich ja schlecht nein sagen. So erzähle ich den Nachwuchsjournalisten heute, was Medienkonvergenz ist. Also wieviele schöne Online-Inhalte enstanden sind, weil die Printjournalisten und Fotografen der Coop Presse bereits vor ihrer Reportage darüber nachgedacht haben, was es da noch für einen Mehrwert im Internet geben könnte.

Auch vom Coop Online-Coach und seinen engagierten Bloggerinnen werden wir heute reden. Genauso wie über die Verlängerung von beliebten Zeitungsinhalte ins Netz. Wenn wir dann über Video-Rezept und den Podcast von Margarethe Letzel gesprochen haben, werden wir sicher auch noch unser neuestes Highlight mit „Schreiber versus Schneider“ schauen. Unser erstes Video ist ja bereits online.

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