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Archive for April 2008

In Deutschland gibt es einen Bilderbuch-Klassiker, der schon seit 1924 die Kinderzimmer erobert. Ich kann mich noch gut erinnern, wie mein Sohn beim Vorlesen mit strahlenden Augen die Reime von Albert Sixtus vollendete. Wir hatten schöne Stunden mit der Häschenschule.

Damals hätte ich mir nicht träumen lassen, dass auch ich nochmal in einer Häschenschule die Schulbank drücken muss. Nach elf Tagen habe ich sie gestern ohne Abschluss verlassen.

NABAZTAG – Eine Hase, den ich nicht empfehlen kann.

Blöder Hase

Mein erster Schultag
Klingt komisch, ist aber wahr: Angefangen hat die ganze Geschichte an Ostern. Da bin ich im Web zum ersten Mal über den wireless Hasen NABAZTAG gestolpert. Von der Idee hat er einige Ähnlichkeiten mit meinem Freund Chumby. Er ist ein wireless Device, das bereits in der zweiten Version auf dem Markt ist. Der neue Hase kann laut Angaben des Herstellers über das Internet konfiguriert werden. Neben dem Vorlesen von RSS -Feeds, Podcasts und Wettevorhersage soll er auf Knopfdruck auch Widgets von Medien wie dem deutschen Nachrichtenmagazin Spiegel vorlesen. Der Preis von mehr als 200 Franken hat mich aber abgeschreckt.

Zur Eröffnung des Baslers FNACS am 19.4. 2008 bin ich dann doch schwach geworden:

Komm schon Kleiner
Am Anfang war ich noch geduldig. Die bescheidene Gebrauchsanweisung wird durch eine gute Webseite aufgewogen. Nach drei Stunden mit einem orange blinkenden Offline-Hasen und einem Rundgang durch die Foren habe ich dann doch eine Mail an den Support geschrieben: Hardware, Verschlüsselung, Betriebssystem, Browser – ich würde es mal qualifizierte Fehlermeldung nennen. Mit Freude habe ich den Autoresponder gelesen, dass alle Anfragen innerhalb von zwei Tagen beantwortet werden.

Häschen in der Grube sass und schlief
Am Abend des 22. Aprils habe ich mir gedacht, dass ich nach der doppelten Wartezeit von vier Tagen (!) mit einem nutzlosen Gerät im Wert von über 200 Schweizer Franken dann doch mal nachhaken muss. Bei der Gelegenheit habe ich ihnen auch gleich geschrieben, dass im Forum von Problemen mit WPA verschlüsselten WLans berichtet wird. Mit einem dezenten Hinweis auf meine anderen funktionierenden Devices (Laptops, Chumby, Drucker…) und meinen Beruf habe ich den Support dann doch noch geweckt.

Bunny-Bilder gefragt
Mittwoch 23.4.: „Sorry for the late answer. Wir helfen Dir. WPA-Verschlüsselung ist kein Problem. Schick uns die Screens vom Anmelde-Prozess.“ Nach einer guten Stunde Bunny-Screenshot-Session geht ein PDF mit sechs Seiten und den Screens auf MAC- und PC-Ebene raus. Der Hase verweigert übrigens immer noch das grüne Licht und blinkt mich stattdessen höhnisch mit einem orangen Lichtlein auf dem Bauch an.

Hallo, Hase?
Freitag 25.4. Die nächste Mail. Hey, Leute. Bitte helft mir endlich. Ihr hattet zwei weitere Tage Zeit für meine Screens. Ich will jetzt ne Antwort, dann kann ich ihn am Wochenende konfigurieren. Zur Sicherheit gibts neben der Ticketnummer auch nochmal das PDF mit den Screens in der Mail.

Jetzt ziehe ich Euch die Ohren lang
Dienstag, 29.4. Geduld und Höflichkeit sind nach vier weiteren Tagen ohne Hilfe erschöpft. Ich erinnere Julien vom NABAZTAG-Support nochmal an die alte Regel, dass unzufriedene Kunden ihren Ärger häufiger weitergeben als es beim Lob der zufriedenen Hasenhalter der Fall ist. „Mach endlich Dein Job“, schreibe ich ihm, bevor ich fluchend ins Büro verschwinde. Kurz darauf erreicht mich dann doch noch eine Mail: Ich habe meinen Job gemacht. Screenshots? Ich habe keine von Dir bekommen. Scheint aber am Gerät zu liegen. Wir schicken Dir ein neues Exemplar. Bitte sende Deinen Hasen doch zu uns nach Paris.“

Zumindest in Basel stimmt der Service
Genug ist genug und das sieht sogar der Filialleiter vom FNAC in Basel ein. Nach einem Blick auf den Mailwechsel mit dem Support nimmt er das tote Tier zurück, gibt mir mein Geld wieder und entschuldigt sich sogar bei mir. Respekt!

Hasenrezepte gesucht
Für den wireless Hasen kommt jetzt jede Hilfe zu spät. Mir kommt der nicht mehr ins Haus. Aber für die Küche könnte ich noch Tipps gebrauchen. Wer ein gutes Rezept für einen saftigen Hasenbraten oder eine leckere Hasenkeule hat, darf dies gerne in den Kommentaren posten oder mir eine Mail mit dem Betreff „Rache-Dinner“ schicken.

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Pascal Fessler ist Leiter des webCenter Ringier in der Schweiz. Er produziert unter anderem das Web-TV für die Schweizer Illustrierte, CASH und Blick. Der Betreiber dieses Blogs und Pascal Fessler kennen und duzen sich durch ihre Zusammenarbeit bei den Rezeptvideos der Coopzeitung.

Die jüngste Pressemitteilung zum webCenter Ringier ist fast ein Jahr alt. Wer diese Woche im Netz nach einer Eigendarstellung von Euch sucht, findet allerdings wenig. Kannst Du für alle, die Euch nicht kennen, nochmal kurz erklären, was ihr im Moment alles macht?

Neben unserem Tagesgeschäft, dem Produzieren von Web-TV Sendungen für Blick, CASH oder die Schweizer Illustrierte, können wir zur Zeit viele neue spannende Projekte für Kunden ausserhalb der Ringier Welt lancieren. Eben gestartet ist diesen Monat die Web-TV Reihe eHeinz für Schweiz Tourismus. Für unsere Kunden konzipieren und realisieren wir Web-TV Gefässe, Viral-Spots oder Präsentationen für Kunden und Mitarbeiter über Intranet. D.h. wir definieren gemeinsam Aussagewunsch, erarbeiten die Drehbücher/ Script, organisieren die Drehs, drehen und produzieren das Video um es abschliessend auf dem Web, im TV oder auf dem Handy zu publizieren.

Unsere Stärke liegt darin, dass wir in diesem neuen Feld der Medien bereits über zwei Jahre an Erfahrung sammeln konnten. Unsere Kunden schätzen dies. So übersteigt die Nachfrage teilweise unsere Kapazitäten und wir gehen bereits wieder dem nächsten Ausbauschritt entgegen. Aktuell beschäftigen wir 13 Mitarbeiter, vor zwei Jahren waren wir 4.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen Web-TV und Fernsehen?

Gibt es einen? Diese Frage wird sich in den nächsten Jahren nicht mehr stellen, davon bin ich überzeugt. Web-TV und klassisches TV werden sich weder über den Inhalt noch über den Verbereitungsweg unterscheiden. Damit isch schon gesagt, wo im Moment der wesentliche Unterschied liegt. WebTV Inhalte sind meistens wesentlich kürzer und auf eine junge Zielgruppe gerichtet. Dies hängt mit der Verbreitungsart zusammen. Zudem ermöglicht Web-TV in Zukunft, dass jeder in der Garage mit wenig Geld und entsprechendem Wissen Web-TV machen kann. Diesen Umstand nutzen auch heute bereits erste grosse Fernsehstationen und Verlage und ermöglichen so Projekte, welche mit dem Kostenblock des traditionellen TVs nicht machbar gewesen wären.

Unter dem Stichwort „Medienkonvergenz“ vertreten viele internationale Experten die Meinung, dass der Print-Journalist in Zukunft auch Inhalte für das Web produzieren kann. Manche meinen sogar, dass er gleich noch einen kleinen Film fürs Internet machen könnte. Warum brauchen wir dann noch Spezialisten wie Euch?

Wir fahren solche Tests seit zwei Jahren. Unser Fazit: es kommt auf den Anspruch an. Wer nur ein abgefilmtes Statement einer Pressekonferenz braucht, der kann dies mit wenig Ausbildung und einfachem Equipment bereits heute tun. Uns Spezialisten braucht es aber auch da für eine weitere Verwertung. Und wo Qualität und Zeitdruck eine Rolle spielen, da müssen wir weiterhin Spezialisten einsetzen. Weil wir der Überzeugung sind, dass Web-TV mehr ist als einfach nur bewegte Bildchen auf der Page zu haben. Konvergenz sehen wir eher darin, dass jeder alle Medien versteht und kombinieren kann und so ein gemeinsames Spiel entstehen kann. Das ein Journalist alles produziert erachte ich als unmöglich und wenig sinnvoll.

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In Sachen Internet war die New York Times sicherlich nicht immer im Spitzenfeld. Mancher kann sich vielleicht noch erinnern, wie mühsam es war, als Online-Texte nur für registrierte Nutzer angeboten wurden. Das war zwar wie heute bei CASHdaily kostenlos, aber genauso umständlich und abschreckend.

Vor diesem Hintergrund ist es überraschend, dass nun ausgerechnet die New York Times den Chumby zum Newsmonster macht. Neun Widgets mit Schlagzeilen, Volltext- und Mail-Forward-Option hat das Verlagshaus inzwischen im Angebot. Im Gegensatz zum RSS-Reader wurden hier auch die Fotos zu den einzelnen Artikeln optimiert. Und sogar die Zoomfunktion der Bilder funktioniert.

Im Moment sind folgende Themengebiete als einzelne Widgets verfügbar:

  • Top Stories
  • Politics
  • World
  • Technlogy
  • News in Pictures
  • Business
  • Fashion
  • Sports
  • Arts

Zur Erinnerung: Chumby startet morgens mit einem Knopfdruck und ist innerhalb von vielleicht fünf Sekunden bereit. Und dann kann es mit den Schlagzeilen aus den Ressorts schon losgehen. Ein verdammt schnelle und einfache Variante für den Newskonsum.

Wenn das jemand mit Nachrichten aus der Schweiz anbieten würde, hätte er mindestens einen Abonnenten sicher….

Screenshot zum Widget der New York Times

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SollbergerAlexander Sollberger ist CEO der Mobiltechnics AG in Biel. Die Firma hat unter anderem die Mobile Portale von 20 Minuten, Tagesanzeiger und Tele 2 umgesetzt. 2007 sorgte die Mobiletechnics AG mit der Crossmedia-Aktion „Die Schweiz wählt eine neue Hauptstadt“ für Aufsehen. Alexander Sollberger und der Betreiber dieses Blogs kennen und duzen sich durch ihre Zusammenarbeit bei mobile Projekten wie der Handysafari von Coopzeitung und Schweiz Tourismus.

Jedes Jahr wird uns ein Durchbruch beim Surfen mit dem Handy versprochen. Wann und wo surfst Du denn mit Deinem Handy?

Wenn ich unsere Applikationen Teste ;-). Nein im Ernst. Wenn ich unterwegs bin um kurzfristig an Information zu kommen. Das können Sport, Wetter oder sonstige Informationen sein.

Hast Du aktuelle Zahlen zur mobilen Internetnutzung in der Schweiz? Wieviele könnten es und wieviele machen es im Moment?

Aktuelle Zahlen habe ich nicht aber Schätzungen aus unserer Praxis. Mobile Geräte wären theoretisch fast alle in der Lage Mobile Internet darzustellen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass es im Moment aber nur wenige nutzen. Ich denke, dass nur ca. 30 Prozent der Geräte auch installiert sind. 10 Prozent des Handymarktes haben erste Erfahrungen gesammelt. Die regelmässige Nutzung liegt bei 1 bis 2 Prozent.

Warum ist die mobile Internetnutzung in der Schweiz bisher so bescheiden und wie könnte sich das ändern?

Wenn die Operator eine klare und faire Preispolitik kommunizieren. Der Trend ist aber sehr positiv. Operator beginnen mit Flatrates und die Medien kommunizieren dies zaghaft. Die Userzahlen ziehen an und auch die Marktnachfrage nimmt rasant zu. Ich denke, bis ins 2010 sollte sich Mobile Internet zu einem Geschäft entwickelt haben.

Beim Thema Kosten und Mobil-Telefon klingeln bei vielen von uns noch die nervigen JAMBA-Spots im Hinterkopf. Sind diese Downloads von Klingeltönen und simplen Handyspielen eigentlich noch ein Thema?

Der Markt existiert immer noch mit ansprechenden Umsätzen. Der Markt ist aber rückläufig oder besser gesagt, er verändert sich. Was heute ein Klingelton ist, wird morgen ein Musiktitel sein.

Es wird wenig gesurft und weniger Klingeltöne werden auch verkauft. Was machen denn Herr und Frau Schweizer dann mit Ihrem Handy ?

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Königin mit Rädern unten dran

Kann sich noch jemand an Foyer des Arts erinnern? In den Achtzigern hatte die Band mit Max Goldt sowas wie zwei Hits in der Neuen Deutschen Welle. Einer davon war „Wissenwertes über Erlangen“. Noch ungewöhnlicher war allerdings das Lied von der „Königin mit Rädern“ unten dran.

Wer hätte gedacht, dass dieses Stück aus dem Album „Von Bullerbue nach Babylon“ mal Realität wird. In der aktuellen Chumby-Geschichte aus Wired gibt es jetzt ein wunderschönes Foto dazu.

Screenshot Wired

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René Herzer ist Geschäftsführer von Neuland + Herzer Brand New Media. Die Agentur hat unter anderem Mercedes-Benz bei der Mixed-Tape-Podcastreihe und dem Aufbau von Mercedes-Benz-TV betreut. Gleichzeitig haben die Deutschen den Autohersteller und auch Schweizer Firmen wie Swisscom Directories AG in die virtuelle Welt Second Life begleitet. René Herzer und der Betreiber dieses Blogs kennen und duzen sich durch das Second-Life-Projekt von Coop und den Videopodcast von Schreiber vs Schneider.

Was haben Du und Dein Second-Life-Avatar in den vergangenen Wochen erlebt?

Mein alter ego hat neue Gesichter bekommen und schaut sich auf anderen Plattformen derzeit um. Zum Beispiel das Projekt www.twinity.de ist interessant.

Ihr habt einige bekannte Kunden in die dreidimensionale Welt begleitet. Der Suchservice von Directories ist verschwunden. Die Coop-Promotoren Reto und Lara schlafen mit ihren Bernhardiner Welpen in irgendeinem Versteck. Und als einer Eurer prominentesten Kunden in diesem Bereich hat sich nun auch Mercedes-Benz aus Second Life verabschiedet. Haben die Spötter also recht behalten: War das alles nur ein Hype?

Second Life ist eine von vielen Plattformen auf der man sich mit einem Avatar bewegen kann. 3D wird eine wichtige Rolle im Internet spielen und als Technik neben anderen Technologien existieren. Es wird aber nicht die gesamte Internetstruktur ersetzen, weil die 3D-Darstellung nicht immer passend ist zum jeweiligen Informationsbedürfnis bzw. zur aktuellen Interaktion. Second Life bietet als Plattformtechnologie eine Menge Freiraum zum experimentieren für Nutzer und somit auch für Marken, denn ohne Nutzer kein Experiment. Ein grosses, virtuelles Labor. Was unsere Kunden betrifft, haben wir alle Projekte mit dem eindeutigen Etikett „Experiment“ von Anfang an versehen. Es geht darum das Nutzerverhalten kennenzulernen, die Art und Weise der Interaktion, wenn Nutzer direkt über einen Avatar mit der Marke in Kontakt kommen (was wollen die wissen, worüber wird geredet) und wie sich die Nutzer untereinander verhalten.

Ausser den Spesen ist da also doch noch was gewesen. Was hast Du persönlich für die kommenden Webjahre in Second Life gelernt?

Die Begegnung von Avatar zu Avatar – also von Mensch zu Mensch, da hinter jedem Avatar ein Mensch steckt, ist spannend. Soziale Nähe wird spürbar, weil die Bewegung, das Aussehen und das Verhalten meines Gegenübers mit in den Dialog reinspielen. Das ist weit mehr als Textzeilen in einem Chat. Gelernt habe ich, dass die Etablierung von 3D-Welten als Teil des Internets nicht schlagartig erfolgen wird, sondern schleichend in den Web-Alltag Einzug hält. Das ist ähnlich wie Video heute als normal empfunden wird und bis vor kurzem u.a. Bandbreitenbedingt gar nicht existierte.

Ich persönlich gehe mit dem Gefühl raus, das feste Standorte in so einer dreidimensionalen Welt teuer und nicht ganz einfach sind. Bei unserer gemeinsamen Aktion für Coop hat mir gefallen, dass die Promotoren sich frei bewegen konnten und ihre Zielgruppe an jedem Ort selbst ansprechen konnten. Gleichzeitig sind sie günstiger als eine feste Insel. Was könnten andere Kunden von Euch aus Ihren Engagements gelernt haben?

Jede Marke und jedes Produkt brauchen eine Platzierung die zu ihren Produkten passt. Ein Autohersteller mit einer Premiummarke wie Mercedes-Benz steht für ein bestimmtes Produkt, nämlich eben für Autos. Wenn er die den Nutzern präsentiert, dann braucht er dafür eine Insel, damit alle Anforderungen an die Produktpräsentation ausgeschöpft werden können die zur Verfügung stehen, wenn man eine Insel betreibt. Die Coop steht für tausende von Produkten. Da die nicht alle abgebildet werden können – und vor allem nicht müssen. Deshalb war der Weg Markenbotschafter zu entsenden, die auch neben dem das sie als solche erkennbar sind, den Nutzern etwas unverbindlich schenken, ein passender. Die Erfahrungen von Avatar zu Avatar werden gemacht und die Dialoge ergeben interessante Erkentnisse zur Frage: Was wollen die Nutzer hier eigentlich und wie reagieren die auf uns?

Gibt es ein Erlebnis im Second Life von dem Du Deinen Kindern in zehn Jahren noch erzählen wirst?

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So macht ein Blog Spass. Inzwischen gibt es immer mal wieder Rückmeldungen von anderern Chumby-Fans aus der Schweiz. Ich persönlich wusste zum Beispiel nicht, dass die ersten Exemplare bei der Schweizer Auktionsplattform Ricardo aufgetaucht sind. Ein Verkaufspreis von 399 Schweizer Franken entspricht allerdings nicht ganz dem aktuellen Kurs des US-Dollars. Da Chumby Industries nur in die USA liefert, bleiben aber wenig Alternativen.

Eine andere Möglichkeit zum Kauf ist eBay. Ich persönlich hatte ziemlich Glück. Mein fliegender rosa Elefant, war ein sehr netter Powerseller, der vor dem Versand auch noch die Funktionsfähigkeit überprüft hat.

Wer beim aktuellen Dollarkurs häufiger auf der Jagd nach US-Schnäppchen ist, wird sich aber vielleicht über einen Tipp aus Biel freuen. Diese Woche bekam ich einen interessanten Hinweis:

Ein Mailforwarder gibt einem gegen eine geringe Monatsgebühr eine Postadresse in den USA. Ich habe zum Bespiel eine Adresse in Florida, die von www.myus.com gestellt wird. Von dort werden Pakete zum rabattierten DHL-Tarif in die Schweiz weitergeleitet. Nun können Sie bequem bei Shops bestellen, die nur an Kunden in den USA liefern.“

Einen Moment noch! Alle, die schon auf dem Weg in den Apple-Shop sind und ein iPhone in den USA bestellen wollen, sollten noch das Ende der Information lesen:

„Bei Chumby und dem Apple Shop ist es aber so, dass man neben der US-Adresse auch noch eine US-Kreditkarte braucht. Hier kann es helfen, wenn man bei seiner Kreditkartenfirma die US.-Adresse als zweite Billingadresse registrieren lässt. Und wenn das immer noch nicht hilft, bietet myus.com auch noch den Personal Shopper für 10 USD pro Bestellung. Dabei führt der Mailforwarder direkt beim Lieferanten die Bestellung durch und zahlt mit einer US-Geschäftskreditkarte. Anschliessend wird der Betrag an Ihre Kreditkarte weitergebucht.“

Selbstverständlich sollte bei allen Bestellungen nicht vergessen werden, dass einige Geräte bei der Einfuhr in die Schweiz angemeldet und verzollt werden müssen.

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